Episodes

Neuropathologie

Mar 1, 2026

Mar 1, 2026

32 min

In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der Neuropathologie ein. Unser Gast Dr. med. Claire Delbridge, Leiterin der Neuropathologie am Klinikum rechts der Isar, erklärt die Besonderheiten ihres Fachs, die neuesten Diagnosemethoden und gibt einen Ausblick auf die Zukunft, inklusive technischer Innovationen und KI.
Takeaways
Was macht das ZNS-Gewebe so besonders für die Neuropathologie?
Der Unterschied zwischen histologischer und molekularer Diagnostik bei Hirntumoren
Bedeutung und Grenzen des Schnellschnitts in der Neurochirurgie
Einsatz moderner Tools: Immunhistochemie, DNA-Methylierung, Copy Number Variations
Herausforderungen bei Differentialdiagnosen: Tumor vs. Entzündung vs. Demyelinisierung
Zukunftstrends: KI, maschinelles Lernen und die Rolle des Neuropathologen
Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Neurochirurg*innen und Neuropatholog*innen

Mar 1, 2026

32 min

Feb 16, 2026

36 min

In dieser Folge diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Richtlinien, Schwellenwerte und Entscheidungsprozesse bei postoperativen CT Bildgebungen nach neurochirurgischen Eingriffen. Es geht darum, wann Routinedarstellungen sinnvoll sind und wann eine gezielte Bildgebung aus klinischen Gründen erfolgt.
Takeaways
Unterschiede zwischen Routine- und bedarfsgerechter CT-Bildgebung
Indikationen für postoperative CT bei verschiedenen Eingriffen (z.B. Tumor, Wirbelsäule, Gefäße)
Einfluss klinischer Parameter wie neurologischer Status, GCS, Pupillenreaktion auf die Bildgebung
Schwellenwerte bei Blutung, Masseneffekt und Hydrocephalus in der Post-OP-Bilanz
Ressourcenmanagement und SOP-Entwicklung für postoperative Überwachung
Umgang mit Befunden wie Pneumocephalus, Ödem oder kleinen Blutprodukten
Diskussion über den Nutzen eines routinemäßigen CT bei uneindeutigen Fällen
Literatur
Blumrich L, Telles JPM, da Silva SA, Iglesio RF, Teixeira MJ, Figueiredo EG. Routine postoperative computed tomography scan after craniotomy: systematic review and evidence-based recommendations. Neurosurg Rev. 2021 Oct;44(5):2523-2531. doi: 10.1007/s10143-021-01473-w. Epub 2021 Jan 15. PMID: 33452594.
Freyschlag CF, Gruber R, Bauer M, Grams AE, Thomé C. Routine Postoperative Computed Tomography Is Not Helpful After Elective Craniotomy. World Neurosurg. 2019 Feb;122:e1426-e1431. doi: 10.1016/j.wneu.2018.11.079. Epub 2018 Nov 19. PMID: 30465965.
Schär RT, Fiechter M, Z'Graggen WJ, Söll N, Krejci V, Wiest R, Raabe A, Beck J. No Routine Postoperative Head CT following Elective Craniotomy--A Paradigm Shift? PLoS One. 2016 Apr 14;11(4):e0153499. doi: 10.1371/journal.pone.0153499. PMID: 27077906; PMCID: PMC4831779.
Khaldi A, Prabhu VC, Anderson DE, Origitano TC. The clinical significance and optimal timing of postoperative computed tomography following cranial surgery. J Neurosurg. 2010 Nov;113(5):1021-5. doi: 10.3171/2009.11.JNS081048. Epub 2009 Dec 18. PMID: 20020840.

Feb 16, 2026

36 min

Feb 1, 2026

43 min

In dieser Folge beleuchten wir die neuesten Entwicklungen bei der Risikobewertung und Behandlung unrupturierter Hirnaneurysmen. Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan diskutieren die Validität verschiedener Scores, die Bedeutung von Scores wie PHASES, UCAS, ELAPSS, UIATS und das Zusammenspiel von Bildgebung, Risiko- und Entscheidungsmodellen – alles in einem multidisziplinären Ansatz.
Takeaways
Überblick über unrupturierte intrakranielle Aneurysmen (UIAs) und ihre klinische Bedeutung
Die Auswirkungen einer plötzlichen Ruptur: gesundheitliche, sozioökonomische und emotionale Konsequenzen
Epidemiologie: Prävalenz, häufige Lokalisationen und altersbedingte Risikofaktoren
Historische Perspektive: von ISUIA zu modernen Risikoscores
Grenzen früher Risikobewertungsmodelle und die Entwicklung hin zu umfassenderen Scores
Detaillierte Betrachtung des PHASES-Scores: Parameter, Anwendbarkeit und Grenzen, insbesondere über Populationen hinweg
Die Rolle des ELAPS-Scores bei der Überwachung von Aneurysma-Wachstum und Stabilität
Herausforderungen mit aktuellen Risikoscores: dynamische Faktoren, Lebensstil-Einflüsse (z.B. Rauchen) und genetische Prädisposition
Praktische klinische Tipps für die Patientenberatung und gemeinsame Entscheidungsfindung basierend auf Risikostratifizierung
Zukünftige Richtungen: Integration von Bildgebung, Genetik und personalisierter Medizin im Aneurysma-Management
Literatur:
Wiebers DO, Whisnant JP, Huston J 3rd, Meissner I, Brown RD Jr, Piepgras DG, Forbes GS, Thielen K, Nichols D, O'Fallon WM, Peacock J, Jaeger L, Kassell NF, Kongable-Beckman GL, Torner JC; International Study of Unruptured Intracranial Aneurysms Investigators. Unruptured intracranial aneurysms: natural history, clinical outcome, and risks of surgical and endovascular treatment. Lancet. 2003 Jul 12;362(9378):103-10. doi: 10.1016/s0140-6736(03)13860-3. PMID: 12867109.
Greving JP, Wermer MJ, Brown RD Jr, Morita A, Juvela S, Yonekura M, Ishibashi T, Torner JC, Nakayama T, Rinkel GJ, Algra A. Development of the PHASES score for prediction of risk of rupture of intracranial aneurysms: a pooled analysis of six prospective cohort studies. Lancet Neurol. 2014 Jan;13(1):59-66. doi: 10.1016/S1474-4422(13)70263-1. Epub 2013 Nov 27. PMID: 24290159.
UCAS Japan Investigators; Morita A, Kirino T, Hashi K, Aoki N, Fukuhara S, Hashimoto N, Nakayama T, Sakai M, Teramoto A, Tominari S, Yoshimoto T. The natural course of unruptured cerebral aneurysms in a Japanese cohort. N Engl J Med. 2012 Jun 28;366(26):2474-82. doi: 10.1056/NEJMoa1113260. PMID: 22738097.
Etminan N, Brown RD Jr, Beseoglu K, Juvela S, Raymond J, Morita A, Torner JC, Derdeyn CP, Raabe A, Mocco J, Korja M, Abdulazim A, Amin-Hanjani S, Al-Shahi Salman R, Barrow DL, Bederson J, Bonafe A, Dumont AS, Fiorella DJ, Gruber A, Hankey GJ, Hasan DM, Hoh BL, Jabbour P, Kasuya H, Kelly ME, Kirkpatrick PJ, Knuckey N, Koivisto T, Krings T, Lawton MT, Marotta TR, Mayer SA, Mee E, Pereira VM, Molyneux A, Morgan MK, Mori K, Murayama Y, Nagahiro S, Nakayama N, Niemelä M, Ogilvy CS, Pierot L, Rabinstein AA, Roos YB, Rinne J, Rosenwasser RH, Ronkainen A, Schaller K, Seifert V, Solomon RA, Spears J, Steiger HJ, Vergouwen MD, Wanke I, Wermer MJ, Wong GK, Wong JH, Zipfel GJ, Connolly ES Jr, Steinmetz H, Lanzino G, Pasqualin A, Rüfenacht D, Vajkoczy P, McDougall C, Hänggi D, LeRoux P, Rinkel GJ, Macdonald RL. The unruptured intracranial aneurysm treatment score: a multidisciplinary consensus. Neurology. 2015 Sep 8;85(10):881-9. doi: 10.1212/WNL.0000000000001891. Epub 2015 Aug 14. PMID: 26276380; PMCID: PMC4560059.

Feb 1, 2026

43 min

Jan 18, 2026

32 min

In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über die Herausforderungen und Vorgehensweise bei Shunt-Revisionen. Sie beleuchten die verschiedenen Ansätze zur Behebung von Problemen mit Shunts, einschließlich der Bildgebung und der operativen Techniken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Infektion und den unterschiedlichen Herangehensweisen bei akuten und chronischen Fällen.
Takeaways
Shunt-Revisionen sind komplex und erfordern präzise Bildgebung.
Infektionen sind eine häufige Komplikation bei Shunts.
Unterschiedliche Ansätze für akute und chronische Shunt-Probleme.
CT und Röntgen sind entscheidend für die Diagnose.
Operative Techniken variieren je nach Problemstellung.
Ventrikelkatheter müssen teilweise neu positioniert werden.
Infektion erfordert oft eine Komplettrevision.
Shuntogramme sind invasiv, aber manchmal notwendig.
Langliegende Katheter können problematisch sein.
Endoskopische Visualisierung kann bei komplexen Fällen helfen.

Jan 18, 2026

32 min

Jan 5, 2026

17 min

In dieser Episode von Fast Facts diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über das Thema Trigeminusneuralgie. Sie behandeln die klinische Diagnose, Warnzeichen für sekundäre Ursachen, Bildgebungsverfahren und medikamentöse Erstlinientherapien. Prof. Patrick Schuss erklärt die mikrovaskuläre Dekompression und andere neurochirurgische Verfahren.
Takeaways
Trigeminusneuralgie zeigt typische Schmerzattacken.
Kälte kann ein Auslöser für Attacken sein.
Bildgebung ist wichtig zur Diagnose.
Carbamazepin ist die Erstlinientherapie.
Mikrovasculäre Dekompression hat hohe Erfolgsraten.
Sekundäre Ursachen können Tumore sein.
Warnzeichen sind Sensibilitätsstörungen.
MRT ist obligat für die Bildgebung.
Radiochirurgie ist eine Option bei hohem OP-Risiko.
Transposition vermeidet Fremdkörperreaktionen.
 

Jan 5, 2026

17 min

Dec 21, 2025

19 min

In dieser Episode diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan über das Thema Hirnabzess, seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie betonen die Wichtigkeit der klinischen Erfahrung und der Leitlinien bei der Diagnose und Behandlung. Zudem werden Prüfungsfragen und praktische Tipps besprochen.
Takeaways
Hirnabzess ist eine ernste Erkrankung, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Die Kombination von Sinusitis und Winterzeit mit anderen Symptomen weisst auf einen möglichen Hirnabszess hin.
Klinische Erfahrung ist entscheidend bei der Diagnose von Hirnabzessen.
Leitlinien bieten eine wertvolle Orientierungshilfe, sollten aber nicht alleinige Grundlage sein.
Prüfungsfragen können helfen, das Wissen über Hirnabzesse zu vertiefen.
Die Wahl der Therapie hängt stark vom Eintrittsweg des Erregers ab.
Eine schnelle Diagnose kann lebensrettend sein.
Die Behandlung erfordert oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Patienten mit Hirnabzess benötigen eine intensive Überwachung.
Frühzeitige Intervention verbessert die Prognose erheblich.

Dec 21, 2025

19 min

Dec 7, 2025

29 min

In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und Prof. Peter Lüdike, Chefarzt der Klinik  für Innere Medizin/ Kardiologie und Intensivmedizin, Marienhospital Osnabrück, über die Anwendung von niedermolekularem Heparin als Bridging-Therapie bei neurochirurgischen Eingriffen. Sie beleuchten die Herausforderungen und Risiken der Thrombozytenaggregationshemmung und oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext der Neurochirurgie und Kardiologie. Die Experten teilen ihre Erfahrungen und Meinungen zu aktuellen Studien und Leitlinien, um die bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten.
Takeaways
Bridging ist bei Unterbrechung der Thrombozytenaggregationshemmung nicht sinnvoll.
Bridging ist bei Unterbrechung der oralen Antikoagulation in wenigen Fällen sinnvoll.
Kompromiss-Heparinisierung (z.B. PTT 40-50) ist ein individueller Heilversuch und nicht mit Daten untermauert.
Ein Bridging ist besonders bei der mechanischen Mitralklappe erforderlich.
Fälle sollten kardiologisch genau betrachtet werden und eine individuelle Entscheidung getroffen werden, besonders intrainterventionelle kardiologische Befunde sin relevant.
Neurochirurgische Eingriffe stellen eine besondere Herausforderung dar.
Kardiologische Perspektiven sind entscheidend für die Therapieplanung.
Aktuelle Studien bieten neue Einblicke in die Behandlungsmethoden.
Leitlinien sind nicht immer eindeutig, besonders weil bisher neurochirurgische Patienten nicht inkludiert wurden.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert die Behandlungsergebnisse.
Die Diskussion über Bridging-Therapien ist komplex und vielschichtig.
Literatur
Marcucci M, Chan MTV, Smith EE, Absalom AR, Devereaux PJ. Prevention of perioperative stroke in patients undergoing non-cardiac surgery. Lancet Neurol. 2023 Oct;22(10):946-958. doi: 10.1016/S1474-4422(23)00209-0. PMID: 37739575.
Wang B, Su Y, Ma C, Xu L, Mao Q, Cheng W, Lu Q, Zhang Y, Wang R, Lu Y, He J, Chen S, Chen L, Li T, Gao L. Impact of perioperative low-molecular-weight heparin therapy on clinical events of elderly patients with prior coronary stents implanted > 12 months undergoing non-cardiac surgery: a randomized, placebo-controlled trial. BMC Med. 2024 Apr 23;22(1):171. doi: 10.1186/s12916-024-03391-2. PMID: 38649992; PMCID: PMC11036782.
Thompson, A, Fleischmann, K, Smilowitz, N. et al. 2024 AHA/ACC/ACS/ASNC/HRS/SCA/SCCT/SCMR/SVM Guideline for Perioperative Cardiovascular Management for Noncardiac Surgery: A Report of the American College of Cardiology/American Heart Association Joint Committee on Clinical Practice Guidelines. JACC. 2024 Nov, 84 (19) 1869–1969.https://doi.org/10.1016/j.jacc.2024.06.013
 

Dec 7, 2025

29 min

Nov 23, 2025

27 min

In dieser Episode von BrainDocs diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Anwendung von Fluoreszenz in der Neurochirurgie, insbesondere die Verwendung von 5-ALA, Fluoreszin und ICG. Sie beleuchten die historischen Ursprünge dieser Stoffe, ihre spezifischen Einsatzgebiete und die Vorteile sowie Einschränkungen in der Tumorchirurgie. Die Diskussion umfasst auch die Zukunft der fluoreszenzgeführten Neurochirurgie und die potenziellen Entwicklungen in der Tumorvisualisierung.
Takeaways
5-ALA verbessert die Resektionsrate bei hochgradigen Gliomen.
Fluoreszin ist ein kostengünstiger Marker für die Blut-Hirn-Schranke.
ICG ist zentral für die neurovaskuläre Chirurgie.
Fluoreszenz ist Teil eines multimodalen intraoperativen Konzepts.
5-ALA hat eine hohe Sensitivität, aber begrenzte Spezifität.
Fluoreszin wird intravenös appliziert und ist nicht tumorselektiv.
ICG hat ein günstiges Sicherheitsprofil, aber Kontraindikationen bei Jodallergie.
Technologische Fortschritte ermöglichen 5-ALA-Fluoreszenz unter Weißlicht.
Zukünftige Entwicklungen zielen auf höhere Spezifität in der Tumorvisualisierung.
Fluoreszenzgeführte Neurochirurgie ist ein dynamisches Feld mit viel Potenzial.
Literatur 
Turning on the Light for Brain Tumor Surgery: A 5-Aminolevulinic Acid Story. McCracken DJ, Schupper AJ, Lakomkin N, et al. Neuro-Oncology. 2022;24(Suppl 6):S52-S61. doi:10.1093/neuonc/noac191.
Sodium Fluorescein-Guided Resection Under the YELLOW 560 Nm Surgical Microscope Filter in Malignant Brain Tumor Surgery-a Feasibility Study. Schebesch KM, Proescholdt M, Höhne J, et al. Acta Neurochirurgica. 2013;155(4):693-9. doi:10.1007/s00701-013-1643-y.
Fluorescence in Neurosurgery: Its Diagnostic and Therapeutic Use. Review of the Literature. Ewelt C, Nemes A, Senner V, et al. Journal of Photochemistry and Photobiology. B, Biology. 2015;148:302-309. doi:10.1016/j.jphotobiol.2015.05.002.
Indocyanine Green Video-Angiography in Neurosurgery: A Glance Beyond Vascular Applications. Scerrati A, Della Pepa GM, Conforti G, et al. Clinical Neurology and Neurosurgery. 2014;124:106-13. doi:10.1016/j.clineuro.2014.06.032.
Prospective Evaluation of Surgical Microscope-Integrated Intraoperative Near-Infrared Indocyanine Green Videoangiography During Aneurysm Surgery. Raabe A, Nakaji P, Beck J, et al. Journal of Neurosurgery. 2005;103(6):982-9. doi:10.3171/jns.2005.103.6.0982.
Fluorescence-Guided Surgery With 5-Aminolevulinic Acid for Resection of Malignant Glioma: A Randomised Controlled Multicentre Phase III Trial. Stummer W, Pichlmeier U, Meinel T, et al. The Lancet. Oncology. 2006;7(5):392-401. doi:10.1016/S1470-2045(06)70665-9.

Nov 23, 2025

27 min

Nov 9, 2025

32 min

In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über den idiopathischen Normaldruckhydrozephalus (INPH), ein oft übersehenes geriatrisches Syndrom. Sie beleuchten die Herausforderungen bei der Diagnose, die Rolle des glymphatischen Systems und die Bedeutung der HAKIM-Trias. Zudem wird die Diagnostik und Therapie, einschließlich des lumbalen Infusionstests, detailliert besprochen. In Teil 2 wird die operative Versorgung inkl. Shunt, Ventile und Devices folgen. 
Takeaways
INPH ist ein reversibles geriatrisches Syndrom.
Die HAKIM-Trias umfasst Gangstörung, kognitive Störung und Harninkontinenz.
INPH ist bei älteren Menschen unterdiagnostiziert.
Es gibt keine klaren Laborparameter für INPH.
Der lumbale Infusionstest ist entscheidend für die Diagnose.
Das glymphatische System spielt eine Rolle bei INPH.
Ventrikulomegalie ist ein häufiges Symptom von INPH.
Die Diagnose von INPH erfordert eine umfassende klinische Bewertung.
Eine invasive Diagnostik kann notwendig sein.
Die Therapie von INPH kann die Lebensqualität erheblich verbessern.
Literatur 
Luciano MG, Williams MA, Hamilton MG, Katzen HL, Dasher NA, Moghekar A, Hua J, Malm J, Eklund A, Alpert Abel N, Raslan AM, Elder BD, Savage JJ, Barrow DL, Shahlaie K, Jensen H, Zwimpfer TJ, Wollett J, Hanley DF, Holubkov R; PENS Trial Investigators and the Adult Hydrocephalus Clinical Research Network. A Randomized Trial of Shunting for Idiopathic Normal-Pressure Hydrocephalus. N Engl J Med. 2025 Sep 16. doi: 10.1056/NEJMoa2503109. Epub ahead of print. PMID: 40960253.
Thavarajasingam SG, El-Khatib M, Rea M, Russo S, Lemcke J, Al-Nusair L, Vajkoczy P. Clinical predictors of shunt response in the diagnosis and treatment of idiopathic normal pressure hydrocephalus: a systematic review and meta-analysis. Acta Neurochir (Wien). 2021 Oct;163(10):2641-2672. doi: 10.1007/s00701-021-04922-z. Epub 2021 Jul 8. PMID: 34235589; PMCID: PMC8437907.
Wallenstein MB, McKhann GM 2nd. Salomón Hakim and the discovery of normal-pressure hydrocephalus. Neurosurgery. 2010 Jul;67(1):155-9; discussion 159. doi: 10.1227/01.neu.0000370058.12120.0e. PMID: 20568668.
Milletti D, Randi FT, Lanzino G, Hakim F, Palandri G. Gait Apraxia and Hakim's Disease: A Historical Review. Biomedicines. 2023 Apr 3;11(4):1086. doi: 10.3390/biomedicines11041086. PMID: 37189704; PMCID: PMC10136268.

Nov 9, 2025

32 min

Oct 27, 2025

46 min

In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und PD Dr. Niklas Schäfer die komplexen Aspekte der Behandlung von Glioblastomen, insbesondere den IDH-Wildtyp. Die Diskussion umfasst die chirurgischen Ansätze, die Bedeutung der Resektion, die Rolle der Diagnostik und Bildgebung, sowie die Standardtherapien wie die Temozolomid-basierte Radiochemotherapie. Zudem wird die Bedeutung von Biomarkern und molekularbiologischen Faktoren hervorgehoben, die die Therapieentscheidungen beeinflussen. Innovative Therapien und die Notwendigkeit klinischer Studien werden ebenfalls thematisiert, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die Episode schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Neuro-Onkologie.
Takeaways
Die Therapie beim Glioblastom besteht aus drei Säulen: Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie.Eine supra-marginale Resektion kann die Überlebensrate verbessern.Die Unterscheidung zwischen schrankengestörten und nicht schrankengestörten Tumoranteilen ist entscheidend für die Therapie.Der MGMT-Status ist ein wichtiger Biomarker für die Therapieentscheidung.Temozolomid bleibt die Standardtherapie für Glioblastome.Klinische Studien sind wichtig, um neue Therapieansätze zu evaluieren.Die Patienten müssen über alle Therapieoptionen und deren Nebenwirkungen informiert werden.Innovative Therapien wie TTF können die Behandlungsergebnisse verbessern.Die Rolle der molekularen Diagnostik wird immer wichtiger in der Therapieplanung.Die Unterstützung der Patienten und ihrer Familien ist entscheidend in der Behandlung.
Literatur
Ghazaleh Tabatabai, Michael Platten, Matthias Preusser, Michael Weller, Wolfgang Wick, Martin van den Bent, Treatment of glioblastoma patients with personalized vaccines outside clinical trials: Lessons ignored?, Neuro-Oncology, Volume 27, Issue 1, January 2025, Pages 302–305, https://doi.org/10.1093/neuonc/noae225
Wen PY, Weller M, Lee EQ, Touat M, Khasraw M, Rahman R, Platten M, Lim M, Winkler F, Horbinski C, Verhaak RGW, Huang RY, Ahluwalia MS, Albert NL, Tonn JC, Schiff D, Barnholtz-Sloan JS, Ostrom Q, Aldape KD, Batchelor TT, Bindra RS, Chiocca EA, Cloughesy TF, DeGroot JF, French P, Galanis E, Galldiks N, Gilbert MR, Hegi ME, Lassman AB, Le Rhun E, Mehta MP, Mellinghoff IK, Minniti G, Roth P, Sanson M, Taphoorn MJB, von Deimling A, Weiss T, Wick W, Zadeh G, Reardon DA, Chang SM, Short SC, van den Bent MJ, Preusser M. Glioblastoma in Adults: A Society for Neuro-Oncology (SNO) and European Society of Neuro-Oncology (EANO) Consensus Review on Current Management and Future Directions. Neuro Oncol. 2025 Aug 13:noaf177. doi: 10.1093/neuonc/noaf177. Epub ahead of print. PMID: 40827022.

Oct 27, 2025

46 min

Oct 12, 2025

22 min

In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Verwendung von Dexamethason bei neuroonkologischen Patienten. Sie beleuchten die verschiedenen Formen des Hirnödems, die Wirkungsweise und Dosierung von Dexamethason sowie die damit verbundenen Nebenwirkungen. Zudem wird auf die molekularen Tumoreffekte eingegangen und die Langzeitfolgen der Dexamethason-Gabe erörtert. Abschließend werden Alternativen zu Dexamethason und die aktuellen Leitlinien zur Steroidgabe vorgestellt.
Takeaways
Dexamethason ist ein Standard bei Hirntumoren.Es gibt verschiedene Formen des Hirnödems.Die Dosierung von Dexamethason muss individuell angepasst werden.Dexamethason hat sowohl positive als auch negative Effekte.Die Nebenwirkungen können gravierend sein.Dexamethason kann die Tumorinvasivität erhöhen.Langfristige Anwendung kann die Prognose verschlechtern.Alternativen wie Bevacizumab sollten in Betracht gezogen werden.Die Leitlinien empfehlen einen restriktiven Einsatz von Steroiden.Eine individuelle Abwägung ist bei der Therapie entscheidend.
Literatur:
Vazquez S, Gold J, Spirollari E, Akmal S, Hanft SJ. The story of dexamethasone and how it became one of the most widely used drugs in neurosurgery. J Neurosurg. 2023 Nov 24;140(4):1191-1197. doi: 10.3171/2023.9.JNS231099. PMID: 38000066.
Vecht CJ, Hovestadt A, Verbiest HB, van Vliet JJ, van Putten WL. Dose-effect relationship of dexamethasone on Karnofsky performance in metastatic brain tumors: a randomized study of doses of 4, 8, and 16 mg per day. Neurology. 1994 Apr;44(4):675-80. doi: 10.1212/wnl.44.4.675. PMID: 8164824.
Luedi MM, Singh SK, Mosley JC, Hassan ISA, Hatami M, Gumin J, Andereggen L, Sulman EP, Lang FF, Stueber F, Fuller GN, Colen RR, Zinn PO. Dexamethasone-mediated oncogenicity in vitro and in an animal model of glioblastoma. J Neurosurg. 2018 Dec 1;129(6):1446-1455. doi: 10.3171/2017.7.JNS17668. Epub 2018 Jan 12. PMID: 29328002.
Pitter KL, Tamagno I, Alikhanyan K, Hosni-Ahmed A, Pattwell SS, Donnola S, Dai C, Ozawa T, Chang M, Chan TA, Beal K, Bishop AJ, Barker CA, Jones TS, Hentschel B, Gorlia T, Schlegel U, Stupp R, Weller M, Holland EC, Hambardzumyan D. Corticosteroids compromise survival in glioblastoma. Brain. 2016 May;139(Pt 5):1458-71. doi: 10.1093/brain/aww046. Epub 2016 Mar 28. PMID: 27020328; PMCID: PMC5006251.
AWMF S3 Leitlinie Supportive Therapie https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-054OL
EANO Guidelines https://www.eano.eu/publications/eano-guidelines/
DGN Leitlinie Gliome https://www.dgn.org/leitlinie/gliome
RESDEX Study https://clinicaltrials.gov/study/NCT04266977?cond=%22Glioblastoma%22&intr=%22Dexamethasone%22&viewType=Table&rank=4

Oct 12, 2025

22 min

Sep 29, 2025

44 min

In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss mit Dr. Hani Ridwan aus Aachen das komplexe Thema des zerebralen Vasospasmus, insbesondere im Kontext der aneurysmatischen Subarachnoidalblutung (aSAB). Sie erkunden die Pathophysiologie, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten und betonen die Bedeutung der Unterscheidung zwischen angiografischem und symptomatischem Vasospasmus. Das Gespräch behandelt auch die Rolle von Nimodipin, die Verwendung von CT-Perfusion und das Potenzial endovaskulärer Therapien.
Takeaways
Zerebraler Vasospasmus ist eine kritische Komplikation bei aneurysmatischer SAB.
Nicht alle Vasospasmen führen zu verzögerter zerebraler Ischämie (DCI).
Nimodipin wird zur Neuroprotektion und nicht zur Vasospasmusprophylaxe eingesetzt.
CT-Perfusion ist entscheidend für die Erkennung klinisch relevanter Vasospasmen.
Endovaskuläre Therapie ist für refraktäre Vasospasmen reserviert.
Die Unterscheidung zwischen angiografischem und symptomatischem Vasospasmus ist entscheidend.
Der Beginn des Vasospasmus tritt typischerweise um den 3. Tag nach SAB auf.
Kontinuierliches intraarterielles Nimodipin kann bei Vasospasmus wirksam sein.
Ballonangioplastie wird für proximale Vasospasmen eingesetzt.
Interdisziplinäres Management ist für komplexe SAB-Fälle unerlässlich.
Literatur
Wolf S, Mielke D, Barner C, Malinova V, Kerz T, Wostrack M, Czorlich P, Salih F, Engel DC, Ehlert A, Staykov D, Alturki AY, Sure U, Bardutzky J, Schroeder HWS, Schürer L, Beck J, Juratli TA, Fritsch M, Lemcke J, Pohrt A, Meyer B, Schwab S, Rohde V, Vajkoczy P; EARLYDRAIN Study Group. Effectiveness of Lumbar Cerebrospinal Fluid Drain Among Patients With Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage: A Randomized Clinical Trial. JAMA Neurol. 2023 Aug 1;80(8):833-842. doi: 10.1001/jamaneurol.2023.1792. PMID: 37330974; PMCID: PMC10277935.
Vatter H, Güresir E, König R, Durner G, Kalff R, Schuss P, Mayer TE, Konczalla J, Hattingen E, Seifert V, Berkefeld J. Invasive Diagnostic and Therapeutic Management of Cerebral VasoSpasm after Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage (IMCVS)-A Phase 2 Randomized Controlled Trial. J Clin Med. 2022 Oct 20;11(20):6197. doi: 10.3390/jcm11206197. PMID: 36294516; PMCID: PMC9605620.
Vossen LV, Weiss M, Albanna W, Conzen-Dilger C, Schulze-Steinen H, Rossmann T, Schmidt TP, Höllig A, Wiesmann M, Clusmann H, Schubert GA, Veldeman M. Intra-arterial nimodipine for the treatment of refractory delayed cerebral ischemia after aneurysmal subarachnoid hemorrhage. J Neurointerv Surg. 2024 Dec 26;17(e1):e31-e40. doi: 10.1136/jnis-2023-021151. PMID: 38124223.
 

Sep 29, 2025

44 min

Arachnoidalzysten

Sep 14, 2025

Sep 14, 2025

22 min

In der ersten Episode der zweiten Staffel diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss das Thema Arachnoidalzysten, das in der medizinischen Literatur und Praxis oft vernachlässigt wird. Sie beleuchten die Prävalenz, die Differenzierung zwischen symptomatischen und asymptomatischen Zysten, die diagnostischen Verfahren sowie die verschiedenen Therapieansätze. Zudem wird die Prognose nach operativen Eingriffen und die möglichen Komplikationen thematisiert. Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass viele Arachnoidalzysten keine Therapie benötigen und die Wichtigkeit einer fundierten Diagnostik betont wird.
Takeaways
Arachnoidalzysten sind oft Zufallsbefunde.Die Prävalenz liegt bei etwa 1,4% bei Erwachsenen.Symptomatische Zysten sind selten, meist Kopfschmerzen.Die MRT ist die Bildgebung der Wahl.Endoskopische Verfahren sind minimalinvasiv.Die Langzeitprognose nach OP ist gut.Die Differenzierung zwischen Pathologie und Zufallsbefund ist entscheidend.Psychologische Aspekte beeinflussen die Behandlung.Die meisten Zysten benötigen keine Therapie.Arachnoidalzysten sind ein kontroverses Thema in der Neurochirurgie.
Literatur
Jaradat A, Suliman M, Ibrahim R, Al-Hawamdeh H, Barbarawi MDA, Daoud S, Jarrar S, Jamous M. Long term clinical and radiological outcomes following surgical treatment of symptomatic cranial arachnoid cyst: A population based consecutive cohort study. Clin Neurol Neurosurg. 2024 Jul;242:108317. doi: 10.1016/j.clineuro.2024.108317. Epub 2024 May 6. PMID: 38754304.
Singh G, Maurya VP, Ahamed Tp W, Rai S, Srivastava AK, Bhaisora KS, Verma PK, Das KK, Mehrotra A, Jaiswal AK, Mishra P, Behari S, Kumar R. Clinicoradiologic Risk Stratification and Outcome Assessment in Symptomatic Intracranial Arachnoid Cyst Managed Over Fifteen Years. World Neurosurg. 2023 Oct;178:e846-e858. doi: 10.1016/j.wneu.2023.08.033. Epub 2023 Aug 14. PMID: 37586549.
Schmutzer-Sondergeld M, Gencer A, Niedermeyer S, Quach S, Stoecklein VM, Teske N, Schichor C, Terpolilli NA, Kunz M, Thon N. Evaluation of surgical treatment strategies and outcome for cerebral arachnoid cysts in children and adults. Acta Neurochir (Wien). 2024 Jan 27;166(1):39. doi: 10.1007/s00701-024-05950-1. PMID: 38280116; PMCID: PMC10821836.
Hall S, Smedley A, Rae S, Mathad N, Waters R, Chakraborty A, Sparrow O, Tsitouras V. Clinical and radiological outcomes following surgical treatment for intra-cranial arachnoid cysts. Clin Neurol Neurosurg. 2019 Feb;177:42-46. doi: 10.1016/j.clineuro.2018.12.018. Epub 2018 Dec 27. PMID: 30599313.
Ahmed AK, Cohen AR. Intracranial arachnoid cysts. Childs Nerv Syst. 2023 Oct;39(10):2771-2778. doi: 10.1007/s00381-023-06066-0. Epub 2023 Jul 19. PMID: 37466684.

Sep 14, 2025

22 min

Aug 31, 2025

12 min

In dieser Fast Facts Episode in der Sommerpause diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die klinischen Aspekte von Kavernomen, einschließlich ihrer Symptome, Diagnostik mittels MRT und der Unterschiede zu arteriovenösen Malformationen (AVM). Sie erörtern die Indikationen für eine operative Entfernung und die Bedeutung genetischer Syndrome, die mit multiplen Kavernomen assoziiert sind. Die Diskussion bietet wertvolle Einblicke in die Behandlung und das Management von Kavernomen.
Takeaways
Kavernome sind gutartige, angiomatöse Gefäßfehlbildungen.Die häufigsten Symptome sind epileptische Anfälle.MRT-Befunde unterscheiden Kavernome von AVMs.Wait and Watch ist bei asymptomatischen Kavernomen sinnvoll.Genetische Syndrome können mit multiplen Kavernomen assoziiert sein.MRT mit SWI ist entscheidend für die Diagnostik.Die Indikation zur OP hängt von der Symptomatik ab.Hämosiderinablagerungen können epileptogene Zonen bilden.Kavernome können durch Blutungen symptomatisch werden.Eine genetische Beratung ist wichtig bei familiären Syndromen.
 

Aug 31, 2025

12 min

Aug 17, 2025

13 min

In der Sommerpause kurze Folgen: Fast Facts. In dieser Episode besprechen Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss Hypophysentumore, aufgrund der Kürze der Zeit hier Fokus auf die Hypophysenadenome. 
Takeaways
Adenome können durch Hormonproduktion oder Masseneffekt auffallen 
Wichtige Begriffe sind das Prolaktinom, Akromegalie und M. Cushing 
Ein endokrinologisches Workup und Augenbefunde inkl. Gesichtsfeld und Visus sind zwingend erforderlich 
MRT Sella-Aufnahmen sind die Standard-Bildgebung 
Wichtige Komplikationen sind der D. insipidus und SIADH
Lokale Komplikationen können selläre und periselläre Strukturen betreffen 
Eine Liquorfistel kann postoperativ auftreten nach transnasalen Eingriffen 

Aug 17, 2025

13 min